Entscheidung der Nordhorner Grünen zur Unterstützung in der kommenden Kommunalwahl

Ich bedanke mich bei den Grünen für den intensiven, inhaltlichen Austausch am vergangenen Mittwochabend in einem Präsenztermin mit vielen interessierten Parteiangehörigen. Es gab eine große inhaltliche Schnittmenge, in der einen oder anderen Frage sicherlich auch abweichende Positionen. Für mich war es ein großartiges Erlebnis, eine solche Veranstaltung begleiten zu dürfen. Ein schönes Beispiel für gelebte Demokratie.

Leider fiel die Entscheidung – welcher Kandidat, welche Kandidatin wird unterstützt – nicht zu meinen Gunsten aus. Das bedaure ich, zugleich respektiere ich diese Entscheidung vollkommen.

Grundsätzlich halte ich eine Politik der Wirtschaftsorientierung – auch mit Blick auf die regionale Landwirtschaft – für die notwendige Basis, damit wir die Stadt mit allen Anforderungen zukunftsfähig und nachhaltig weiterentwickeln. Gute lokale Wirtschaftspolitik zahlt auf die gleichen Ziele ein, die auch von der grünen Politik vor Ort getragen werden.

Ich bedaure diese Entscheidung auch mit Blick auf die kommenden Herausforderungen in Nordhorn. Nach meiner Wahrnehmung haben wir in der aktuellen Stadtpolitik eine Diskrepanz zwischen der formellen und tatsächlichen Steuerung und Führung. Die zentralen politischen Entscheidungen werden von der Stadtverwaltung vorbereitet – und aufgrund ihrer Informationshoheit –im weiteren politischen Prozess durchgesetzt. Die Entscheidungen und die Informationspolitik rund um das Thema „Haushalt und Grundsteuererhöhung“ sind ein negativ beeindruckender Beweis für meine These.

Das Amt des Bürgermeisters nimmt in der Koordinierung eine zentrale Rolle ein. Um dieser Funktion gerecht zu werden, bedarf es einer hohen Fachkompetenz und die persönlichen Fähigkeiten, die erforderlichen Veränderungsprozesse mit allen Beteiligten erfolgreich zu gestalten. Diese Anforderungen erfülle ich.