Nordhorn ist für mich nicht nur ein Wohnort – es ist Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und hier haben wir unsere Kinder ins Leben begleitet. Ich kenne die Menschen, die Vereine und die Geschichten, die unsere Stadt ausmachen.
Meine Wurzeln
Ich bin gebürtiger Kieler, aber bereits Anfang der 70er Jahre zog meine Familie nach Nordhorn – beruflich bedingt durch die Selbstständigkeit meines Vaters als Steuerberater.
Eingeschult wurde ich in der Grundschule am Roggenkamp, anschließend gehörte ich zur ersten Jahrgangsstufe der Orientierungsstufe Deegfeld. Danach führte mein Weg über das Gymnasium am Stadtring, wo ich 1988 mein Abitur ablegte.
Nach meinem Wehrdienst in Lingen studierte ich Betriebswirtschaftslehre in Rheinland-Pfalz und schloss das Studium 1992 ab.
Sport als Lebensbegleiter
Sport war für mich immer Team, Freude und Miteinander – nicht Pokale.
- Fußball: Angefangen bei Sparta Nordhorn, später wegen meines Schulwechsels zu Vorwärts Nordhorn gewechselt – dort habe ich viele Freundschaften und Werte fürs Leben mitgenommen.
- Handball: Eine Saison bei der HSG Nordhorn zeigte mir, dass es nicht immer um Leistung gehen muss, sondern um Gemeinschaft. Meine handballerischen Fähigkeiten lagen leider deutlich unter dem Vereinsdurchschnitt.
- Baseball: 1990 gewannen wir mit Gallix Nordhorn die Stadtmeisterschaft – ein besonderer Moment, auch wenn mein spielerischer Anteil eher bescheiden war.
Mit dem beruflichen Umzug nach Düsseldorf begann für mich eine neue sportliche Phase – Laufsport. Besonders bedeutend blieb für mich die Teilnahme an der Nordhorner Meile zwischen 2005 und 2019. 2008 absolvierte ich meinen ersten Marathon in Düsseldorf.
Später entdeckten meine Frau und ich gemeinsam den Tennissport bei Vorwärts Nordhorn, den ich aufgrund einer Schulterverletzung jedoch beenden musste.
Unsere Familie
Im Jahr 2000 wurde unsere Tochter geboren. Wenige Jahre später kehrten wir bewusst nach Nordhorn zurück – Heimat ist eben dort, wo man bleiben möchte. Wir bezogen ein Haus in Oorde.
Seit 2013 bereichert ein Pflegekind unsere Familie, 2017 kam ihre Halbschwester hinzu. Dieser Teil unseres Familienlebens ist wertvoll und bleibt aus Respekt privat. Ich bitte um Verständnis, dass wir die beiden Mädchen nicht öffentlich zeigen.
Unsere 15-jährige Hündin gehört seit vielen Jahren zu unserer Familie. Sie begleitet uns durch den Alltag und ist ein kleines Stück Verlässlichkeit und Freude in unserem Zuhause.